Der Sturm will herein,ihm ist Bang in all den Bäumen.Und ich bin alleinund traurig von Träumen,die ich durchlitt.Und sehne mich längst:nicht sinnen und säumen, –wie einen Hengstihn zähmen und zäumenzu berauschendem Ritt.Und des Sturmes Schrittsoll in leichtem befreiendem Wagenweit an die Wipfel der Wälder schlagen,über Wasser und Wall, über Nachten und Tagen,über Hüttenhocken und Kirchenragen,über Tiefen und Türme tragen! Und du komm hoch! Meinem jubelnden Jagenraub ich dich mit Rainer Maria Rilke… weiterlesen

was willst du hier, wo der Nöte so viele sind und der Verhängnisse und der unbegreiflichen Wesen?was über diesem Haus, in dem wir doch vor dem eigenen Leben nicht sicher sind, in dem wir wohnen wie Flüchtlinge mit der Flucht zusammen, die mit hereingekommen ist?was über uns, die wir müde sind und unsern Mut draußen gelassen haben in den geängsteten Feldern?… was willst du von den Bäumen, die älter sind, als der Älteste unter uns?… weiterlesen

Der Flieder am Tordringt rötlich hervor,das himmlische Blauerduftet im Tau.Noch blendets vom Blühn,schon rieselt es grünund flimmert und bebt,von Licht überschwebt.O seliger Maiund morgen vorbei:ein trunkener Zug,ein blitzender Flug! Richard von Schaukal… weiterlesen

Das Michelstädter Rathaus ist berühmt. Von unbekannten Baumeistern wurde es 1484 errichtet. Am Rathaus selbst ist das Erbauungsdatum in gotischen Ziffern festgehalten. Viele US-amerikanische Besucher können sich kaum vorstellen, dass das Gebäude acht Jahre vor der Entdeckung ihres Kontinents erbaut wurde. Das alte Michelstädter Rathaus von 1484, oft als ideale Verkörperung des “deutschen Rathauses” gefeiert, ist ein allseits freistehender spätmittelalterlicher Fachwerkbau von unverwechselbarer Originalität: eine ursprünglich gänzlich offene Erdgeschoßhalle mit mächtigen Eichenpfosten (an einem nördlichen… weiterlesen

Noch wiegt das Korn sich leicht und grünMit jedem Winde hoffnungsfroh;Die Halme spreizen sich und sprühn:Wie tragen wir die Köpfe hoh!Wie ragen wir ins Blaue kühn!Wir gehen mit der Zeit! hallo!Doch über ein paar Monde wegSind sie nicht grün und lustig mehr,Sie ragen nicht zum Himmel keck;Sie hängen ihre Köpfe schwerUnd stehn noch am alten Fleck.Nur klüger sind sie als vorher.Und vor den Klügsten steigt emporDer Frühlingstag, der lange schied –Ach, wie sich alles weit… weiterlesen

So laß mich sitzen ohne Ende,So laß mich sitzen für und für!Leg deine beiden frommen HändeAuf die erhitzte Stirne mir! Auf meinen Knien, zu deinen Füßen,Da laß mich ruhn in trunkner Lust;Laß mich das Auge selig schließenIn deinem Arm, an deiner Brust! Laß es mich öffnen nur dem Schimmer,Der deines wunderbar erhellt;In dem ich raste nur für immer,O du mein Leben, meine Welt! Laß es mich öffnen nur der Träne,Die brennend heiß sich ihm entringt;Die… weiterlesen

Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist zuletzt um 5.599 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurde ein weiterer Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 10.039. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 1.805.983 Corona-Fälle in Hessen gemeldet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner stieg leicht von 596 auf 597. Die höchsten Werte haben die Kreise Kassel (1.148) und die… weiterlesen

Hüll mich in deine grünen DeckenUnd lulle mich mit Liedern ein!Bei guter Zeit magst du mich weckenMit eines jungen Tages Schein!Ich hab mich müd in dir ergangen,Mein Aug ist matt von deiner Pracht;Nun ist mein einziges Verlangen,Im Traum zu ruhn durch deine Nacht.Der Kindesaugen freudig LeuchtenSchon fingest du mit Blumen auf,Und wollte junger Gram sie feuchten,Du legtest weiche Lindrung drauf.Ob wildes Hassen, maßlos LiebenMich seither auch gefangen nahm,Bin ich doch immer Kind geblieben,Wenn ich zu… weiterlesen

Highlights der hochprozentigen Genüsse sind am Freitag, 13., und Freitag, 20. Mai, angesagt. Denn dann kommt Deutschlands Whisky-Kenner Professor Walter Schobert zum letzten Mal vorbei und bietet im Fürstengrunder Odenwaldgasthaus „Zum Hirsch“ beste Tropfen zum Verkosten an. Danach geht diese Legende in den Ruhestand.An Bord ist in geringen Mengen auch ein 10 Jahre alter Mortlach, der exklusiv für Walter Schobert abgefüllt wurde. Zur Stärkung wartet das Wirtsehepaar Sigrid und Rainer Schäfer mit einem dreigängigen Menü… weiterlesen