Endlich wieder im Mohnfeld stehen …
Rotflammender Mohn den Hag entlang,Rotflammender Mohn am hügelhang,Wohin auch das Auge sich wendet, lohtEs hüben und drüben in leuchtendem Rot. Die brennende Sonne des Juli lachtAus strahlendem Blau herab auf die Fracht;Ihr Kuß hat die schlummernden Knospen geweckt,Die taufrische Halde mit Blüten bedeckt. Und wenn nun ein flüchtiger Windhauch nurMit heimlichem Flüstern bestreicht die Flur,Da fährt sie empor, ein hin und herIn purpurnen Wogen wallendes Meer. Das letzte Gekräusel verzittert am SaumDes Waldes, gleich wonnigem… weiterlesen
Staatstheater Darmstadt – 7. Sinfoniekonzert
Erwin Schulhoff (1894 – 1942)Hot-Sonate (Jazz Sonate) für Alt-Saxophon (1930) arrangiert (2000) von Harry-Kinross Arnold Schönberg (1874 – 1951)Begleitmusik zu einer Lichtspielszene (1929 – 1930) 1. Drohende Gefahr (Langsam) – 2. Angst (Sehr rasch) – 3. Katastrophe (Presto) Danielle Lurie (*1994)„Nachbilder einer Ausstellung“ Frank Martin (1890 – 1974)Ballade für Tenor-Saxophon und kleines Orchester (1940) Modest Mussorgsky (1839 – 1881)Bilder einer Ausstellung (1874). Instrumentation von Maurice Ravel (1922)Promenade – Yurii Riepin „Zauberwald“ 1. Gnomus – Promenade… weiterlesen
Gedeckter Tisch (Muttertag)
›Mutter‹ ist der schönste Nameauf dem weiten Erdengrund.Zärtlich oft wird er gerufenleise aus der Kinder Mund.Leise nur wird er gesprochen,wenn bang und traurig ist das Herz.Hilfesuchend oft gerufen,wenn dich drückt die Not, der Schmerz.Wenn die Mutter ist dann selbervon der Arbeit müd und alt,der Muttername bleibe heilig,dann denk zurück und gib ihr Halt.Behütet, beschützt ein Leben lang,drum sag ich heut am Muttertagfür deine Güte und Treuehab Dank, hab Dank. … if i didn’t have your… weiterlesen
Staatstheater Darmstadt – 6. Sinfoniekonzert
Anton Bruckner – Sinfonie Nr. 8 c-Moll Fassung 1890 Mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 8 c-Moll setzte das Staatstheater Darmstadt im 6. Sinfoniekonzert auf ein Werk, das schon in der Ankündigung als „Opus summum“ des Komponisten bezeichnet wird. Die Wahl ist programmatisch kühn: Bruckners Achte ist kein Repertoirestück, das sich nebenbei behauptet, sondern ein abendfüllendes Monument, dessen Architektur, Zeitmaß und metaphysischer Ernst jede Aufführung vor die Frage stellen, ob sie bloß Größe produziert oder tatsächlich… weiterlesen
Im Frühling – an der Mulde
Hier lieg ich auf dem Frühlingshügel: Die Wolke wird mein Flügel, Ein Vogel fliegt mir voraus.Ach, sag mir, all-einzige Liebe, Wo du bleibst, daß ich bei dir bliebe!Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus. Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,Sehnend, Sich dehnendIn Lieben und Hoffen.Frühling, was bist du gewillt? Wann werd‘ ich gestillt? Die Wolke seh ich wandeln und den Fluß, Es dringt der Sonne goldner KußMir tief bis ins Geblüt hinein;… weiterlesen
Die schönsten Zeiten im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, dass du deine Zeit mit den richtigen Menschen verbringst.
In 60 Jahren sammelt man vieles: Erfahrungen, Entscheidungen, Umwege, Glücksmomente – aber vor allem Menschen. Menschen, die einen geprägt haben. Die mit einem durchs Leben gegangen sind – manchmal ein Stück, manchmal viele Jahre. Manche sieht man oft, andere viel zu selten. Aber sie bleiben im Herzen. Ich merke mehr denn je, wie wichtig diese Verbindungen für mich sind. Und wie viel es mir bedeutet, die Menschen, die mein Leben auf so unterschiedliche Weise bereichert… weiterlesen
Fähre Höfgen *
Die Fähre in Höfgen bei Grimma ist für mich viel mehr als nur ein Weg über die Mulde. Sie ist ein Ort voller Erinnerungen, an dem Kindheit, Familie und schöne Ausflüge lebendig werden. Schon als Kind war die Fahrt mit der Fähre ein kleines Abenteuer. Wenn ich mit meinen Eltern dort war, spürte ich sofort diese besondere Freude. Das Wasser glitzerte, die Fähre schaukelte leicht, und für einen Moment fühlte sich alles leicht und unbeschwert… weiterlesen
Grimma
Die Kindheitsjahre sind in der Erinnerung eines jeden Menschen gleichsam die mythischen Zeiten seines Lebens, so wie in der Erinnerung der Völker die mythischen Zeitenalter die Zeiten ihrer Kindheit sind. Giacomo Leopardi Der Ort, den man nur aus der Kindheit kennt, ist oft weniger ein Punkt auf der Landkarte als ein Gefühl. Vielleicht ist es die Gattersburg, in der wir oft eingekehrt sind, die Hängebrücke, über die ich oft mit den Eltern oder der Oma… weiterlesen









