Sonnenblumen
Sonne verlodert am Himmelsrain.Durch ernteverarmte Krumenwaten die Weiber feldein.An den verschimmernden Schienenreihnbeim Bahnhüterhäuschen, sommerallein,sinnen Sonnenblumen. Rainer Maria Rilke… weiterlesen
Bonifatius
Bonifatius und Fulda sind untrennbar miteinander verbunden. Was einst mit der Vision eines englischen Missionars begann, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten geistlichen Zentren Europas. Im Jahr 744 beauftragte Bonifatius seinen treuen Schüler Sturmius damit, an den Ufern der Fulda ein Kloster zu gründen – einen Ort der Stille, des Glaubens und des Lernens. Dieses Kloster sollte weit mehr sein als nur eine religiöse Gemeinschaft: Es wurde zu einem Zentrum der Bildung, der Mission und… weiterlesen
Fulda
Fulda ist eine Stadt, die das Herz vieler Menschen berührt. Schon beim ersten Spaziergang durch die malerische Altstadt spürt man den besonderen Charme dieses Ortes. Die liebevoll erhaltenen Fachwerkhäuser, die kleinen Gassen und die gemütlichen Cafés schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort willkommen fühlt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der beeindruckende Fuldaer Dom. Mit seiner prachtvollen Architektur und seiner langen Geschichte zieht er Besucher aus nah und fern an. Wer vor dem Dom… weiterlesen
Sommerabend
Die große Sonne ist versprüht,der Sommerabend liegt im Fieber,und seine heiße Wange glüht.Jach seufzt er auf: “Ich möchte lieber …“Und wieder dann: “Ich bin so müd …“ Die Büsche beten Litanein,Glühwürmchen hangt, das regungslose,dort wie ein ewiges Licht hinein;und eine kleine weiße Roseträgt einen roten Heiligenschein. Rainer Maria Rilke… weiterlesen
Hochsommer
Nicht im Feld und auf den Bäumen –In den Herzen muß es keimen,Wenn es besser werden soll! Gottfried Keller… weiterlesen
Mit uns allein
O komm mit mir aus dem Gewühl der Menge,Aus Rauch und Qualm und tobendem Gedränge,Zum stillen Wald,Dort wo die Wipfel sanfte Grüße tauschen,Und aus der Zweige sanft bewegtem RauschenEin Liedchen schallt. Dort zu dem Quell, der durch die Felsen gleitetUnd dann zum Teich die klaren Wasser breitet,Führ ich dich hin.In seinem Spiegel schau die stolzen BäumeUnd weiße Wolken, die wie sanfte TräumeVorüberziehn. Dort laß uns lauschen auf der Quelle TropfenUnd auf der Spechte weit entferntes… weiterlesen
Buntes Mainz
Der diesjährige CSD in Mainz fand am 25. Juli 2026 unter dem Motto „Vielfalt leben, Menschenrechte sichern und Demokratie verteidigen“ statt. Rund 10.000 bis 12.000 Menschen demonstrierten in der Innenstadt friedlich für Gleichberechtigung. Da die Veranstaltung als politische Demonstration konzipiert ist, wurde auf kommerzielle Festwagen verzichtet. Der Demonstrationszug startete am Fischtorplatz und endete an der Malakoff-Terrasse, wo das anschließende Straßenfest stattfand. Die Parade war der Höhepunkt der queeren Kulturwoche „Sommerschwüle“, die seit 1993 vom Verein… weiterlesen
Wiesenmarkt
Der Erbacher Wiesenmarkt 2026 hat die Kreisstadt im Odenwald wieder in Südhessens größten Ausnahmezustand versetzt. Vom 17. bis 26. Juli 2026 strömten rund eine halbe Million Besucher auf das 60.000 Quadratmeter große Festgelände am Sportpark, um die traditionelle „fünfte Jahreszeit“ der Region zu feiern. Trotz eines anfangs wechselhaften Wetters zur Marktöffnung zeigte sich das traditionsreiche Volksfest, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1802 zurückreichen, als voller Erfolg und Publikumsmagnet. Der offizielle Startschuss fiel traditionell am ersten… weiterlesen
Einem schönen Mädchen unter sein Bildnis
Wo sah ich das doch schon einmal?Dies zart und liebliche Oval,Die großen Augen tief und klar,Dies bogenfeine LippenpaarUnd diesen Strudel Lockenhaar? Wo, wo? Und plötzlich seh ichs licht:In Form und Farben ein Gedicht,Das Botticellis teure HandGedichtet auf die Leinewand. Stand lange in Florenz davor,Mich ganz in Schauens Lust verlor,Andächtig zu der klaren Kraft,Die uns in Schönheit Tröstung schafft. Denn aller Schönheit höchste HuldIst Trost und Stille und Geduld.Wer recht zu sehen weiß, der spürtSein Herz… weiterlesen
Königswinter
Nun, gute Nacht! mein Leben,Du alter, treuer Rhein,Deine Wellen schwebenSchon im klaren Sternenschein;Die Welt ist rings entschlafen,Es singt den WolkenschafenDer Mond ein Lied. Der Schiffer schläft im NachenUnd träumet von dem Meer,Du aber, du mußt wachenUnd trägst das Schiff einher.Du führst ein freies Leben,Durchtanzest bei den RebenDie ernste Nacht. Wer dich gesehn, lernt lachen;Du bist so freudenreich,Du labst das Herz der SchwachenUnd machst den Armen reich,Du spiegelst hohe Schlösser,Und füllest große FässerMit edlem Wein. Auch… weiterlesen









