Ein Neuanfang beginnt mit Sterben,das Alte muß erst mal vergeh’n,Ängste türmen sich auf zu Bergen,rauhe Stürme dir entgegen weh’n.Ein neuer Traum noch ungeboren,es herrschen Müßiggang und Pein,dein langer Weg hat sich verloren,jeder Neue kann so falsch nicht sein.Schicksal läßt sich nicht erzwingen,doch neuer Mut aus Hoffnung keimt,dem Leben deine Zukunft abzuringen,damit es sich auf Glück dann reimt.Ferdinand Raimund… weiterlesen

Es gibt so wunderweiße Nächte,drin alle Dinge Silber sind.Da schimmert mancher Stern so lind,als ob er fromme Hirten brächtezu einem neuen Jesuskind.Weit wie mit dichtem Diamantstaubebestreut, erscheinen Flur und Flut,und in die Herzen, traumgemut,steigt ein kapellenloser Glaube,der leise seine Wunder tut.Rainer Maria Rilke… weiterlesen

Joe Biden hat an seinem ersten Amtstag wie versprochen den Brief für US-Rückkehr zu Pariser Klimaschutzabkommen unterzeichnet. Richterin Roberts, Vizepräsidentin Harris, Sprecherin Pelosi, Fraktionsführer Schumer, Fraktionsführer McConnell, Vizepräsident Pence, meine sehr veehrten Gäste, liebe Mitbürger, dies ist der Tag Amerikas. Dies ist der Tag der Demokratie, ein Tag voll Hoffnung und Historie, ein Tag der Erneuerung und der Entschlossenheit. In einer Feuerprobe für die Geschichtsbücher wurde Amerika erneut vor eine Prüfung gestellt, und Amerika hat… weiterlesen

Der Nordwind pfeift,wirbelnder Schnee fällt zuhauf.Sei gut zu mir, liebe mich,faß meine Hand, nimm mich bei dir auf.Shi-King… weiterlesen

Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewogeund keine Heimat haben in der Zeit.Und das sind Wünsche: leise Dialogetäglicher Stunden mit der Ewigkeit.Und das ist Leben. Bis aus einem Gesterndie einsamste von allen Stunden steigt,die, anders lächelnd als die andern Schwestern,dem Ewigen entgegenschweigt. Rainer Maria Rilke… weiterlesen

Trüb sucht mein Blick: wann wird sie wieder blühn?Die harte Erde lässt mit kaltem Schweigendie Wipfel in den klaren Himmel zeigenum die verschneite Bank im Wald,auf der du einst ein Frühlingsglück umarmtest;nun spriesst Reif an den starren Zweigen.Dann willst du weitergehn den alten Gang,da schluchzt ein Vogelherz, du weisst nicht wo,die Stille klingt ihm nach: sie blüht, sie blüht!Lichtblüten glitzern über allen Steigen! Richard Dehmel… weiterlesen

Weiß sind die entfernt liegenden Ebenen,und weiß werden die verblaßten Wälder.Der Wind erstirbt längs des Gipfels.Der Schnee fällt dicht, kaum hörbar,sammelt seine Last auf Dächern und Bäumen.Die Wiesen und die verstreuten Bächeliegen lautlos da.Wie ein gütiger Gesandter der Träumebedeckt mich der Schnee völlig.In Wald und Waßer, Erde und Luft liegt Stille.Unterbrochen nur, wenn hin und wiederein Pferdeschlitten mit knirschenden Kufenund durchdringendem Geläutdurch den Schnee vorwärts drängt,an mir vorbei fährt und verschwindet.Aus dem Nichts höre ich… weiterlesen

In der Bundesrepublik werden wegen der Corona-Pandemie zusätzliche Alltagsbeschränkungen diskutiert. Bund und Länder sollen sich auf nächtliche Ausgangssperren geeinigt haben. Bund und Länder sollen zur Vermeidung einer Ausbreitung mutierter Coronaviren bundesweit eine nächtliche Ausgangssperre planen. Das will das Wirtschaftsmagazin “Business Insider” aus dem Kanzleramt erfahren haben. Offen sei lediglich noch, von wann bis wann eine solche Ausgangssperre gelten und ob sie erst ab einer bestimmten Inzidenz in Kraft treten soll. Grundsätzlich hätten die Länder der… weiterlesen

In Eisesfesseln hart und kalt geschlossen,Liegt jetzt die Welt – gleich einer weiten GruftStarrt rings das Land, die Nebelkrähe ruft,Der Wind summt murrend drüber hin, verdrossen.Wo Leben jüngst in Strömen sich ergossenErstarb nun matt der letzten Blume Duft.Dass schmerzerstarrt die Tränen selbst der LuftIn kaltem Weiß vom Himmel niederflossen.Doch wie betäubt im Bann die Erde liegt,Nach schwerem Kampf vom Winter nun besiegt,Wie ihres Lebens letzte Luft verblüht.Durchwandelt sie – sie weiß, sie fühlt ihn kaum… weiterlesen

Ich möchte weinen und will es nicht –Was sollen die Tränen?Sie fallen und brennen, und trösten nicht –Was trösten Tränen?Was tröstet auf Erden? Es tröstet nichts,Auch nicht die Liebe;Ein Träumen im Zauber des Morgenlichts,Das ist die Liebe.Es entschwebt, verduftet und läßt uns zurückIn Sehnsuchtstrauer –Das Träumen allein ist auf Erden Glück,Und das Glück ist Trauer.Ida von Düringsfeld… weiterlesen