
Heute, am 21. Dezember 2025, erreichte die Sonne ihren tiefsten Stand am Horizont. Dies markierte auf der Nordhalbkugel nicht nur den astronomischen Winteranfang, sondern auch den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres.
Warum ist dieser Tag so bedeutend?
Physikalisch gesehen steht die Sonne an diesem Tag senkrecht über dem südlichen Wendekreis. Für uns bedeutet das: In Städten wie Berlin oder München dauerte das Tageslicht heute nur etwa acht Stunden.
Ein Wendepunkt der Hoffnung
Seit Urzeiten wird die Wintersonnenwende in vielen Kulturen als Fest der Hoffnung gefeiert. Ob als germanisches Julfest, das römische Sol Invictus oder spirituelle Zusammenkünfte an Orten wie Stonehenge: Gefeiert wird die „Wiedergeburt des Lichts“.
Was passiert ab jetzt?
Ab heute werden die Tage offiziell wieder länger. Zwar bemerken wir in den ersten Tagen nur einen Zuwachs von wenigen Sekunden bis zu einer Minute, doch der Trend Richtung Frühling ist gesetzt. Gleichzeitig läutet die Sonnenwende die Zeit der mystischen Rauhnächte ein, die traditionell für Rückschau und Besinnung genutzt werden.

Wer den heutigen klaren Abendhimmel nutzt, kann die besondere Stille der ersten Winternächte genießen – ein perfekter Moment, um kurz innezuhalten, bevor das Jahr zu Ende geht.