
Wir frühstücken in aller Ruhe und genießen den Blick aus unserem Fenster auf die Fahrrinne der Fähren nach Dänemark und Norwegen – und den grauen Tag.
Unser Weg führt uns wie jedes Jahr zunächst entlang am Alten Strom – der ist in der Mitte eingefroren !!! – vorbei am Alten Leuchtturm und dem Teepott zum Strand. Zum Glück ist es hier nicht mehr so spiegelglatt – hier hat man Sand gestreut 😉
Trotz des nebligkalten Wetters und unangenehmen Ostwind sind viele Menschen unterwegs. Es ist zum Glück auch nicht mehr so kalt wie die letzten Tage (-10°C). Aber es anstrengend zwischen Eis, Steinen und Sand zu laufen und da ich noch ziemlich erkältet bin, setzen wir unser Ziel bei der Wilhelmshöhe. Die 6km reichen für den Hinweg – wir müssen ja auch noch zurück.
Je näher man an Nienhagen herankommt, umso weniger Menschen werden es am Strand.

Wie jedes Jahr wärmen wir uns hier am Feuer auf und essen eine leckere Suppe bevor wir den Rückweg antreten. Zurück am Strand merken wir schnell, dass wir den kalten Ostwind jetzt ins Gesicht bekommen und so entschließen wir uns den Weg durch die Dünen zu nehmen. Es ist deutlich angenehmer zu laufen, auch wenn es rutschig ist.
Nach einem kleinen Abstecher im Stadtzentrum kaufen wir uns am Alten Strom frisch geräucherten Fisch, essen Fischbrötchen oder Fischsoljanka.

Den Abend verbringen wir mit Freunden in der Kleinen Komödie Warnemünde. Ein buntes Programm mit klassischen Werken von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ und „Tristan und Isolde“, Mozarts Oper „Idomeneo“, Lieder und Balladen von Schubert, Schumann, Loewe, Nordquist, Texten von Goethe und Heine sowie Shanties und Traditionals.