Ich seh die Welt so wie sie ist, auch wenn ich meine Augen schließ Den Wind wie er die Ähren wiegt, die Hitze die über den Städten liegt Und es beginnt jeden Tag aufs Neue All die Dinge, die wunderschönen Dinge, auf die ich mich so freue. Klee… weiterlesen

Der Himmel, groß, voll herrlicher Verhaltung, ein Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt. Und wir, zu ferne für die Angestaltung, zu nahe für die Abkehr hingestellt. Da fällt ein Stern! Und unser Wunsch an ihn, bestürzten Aufblicks, dringend angeschlossen: Was ist begonnen, und was ist verflossen? Was ist verschuldet? Und was ist verziehn? Rainer Maria Rilke… weiterlesen

Schweigend Ruhe finden Innere Ruhe finden, die ich schon lange verloren hab. Die Gedanken, sie kreisen ständig im Kopf Sind immer wo anders und meistens nicht dort, wo sie eigentlich gerade sein sollten. Ich finde keinen Weg dorthin. Momentan nicht. Leider.… weiterlesen

Was war das heute für ein Sonnenaufgang… Kann nicht jeder Tag so beginnen? Dieser rettet die ganze die ganze Woche. Gedanken verlieren sich im Orange, bis es blendet. Oh süßes Licht. Noch ist es ganz still hier oben, ich lausche hingegeben und schließe wieder die Augen. Über allen Staub und alle Wirre Leuchtest du hinweg und alle Mühe Unerfüllten Strebens in der Irre, Lautre Quelle, reines Licht der Frühe.… weiterlesen

Es kann gar nicht hell genug sein, alle Lichter dieser Welt sollen heute für mich leuchten. Ich werd raus gehn, mich nicht umdrehn – Ich muss weg! Manchmal muss sie Liebe schnell gehn, mich überfahr´n, mich überroll´n. Manchmal muss das Leben wehtun – nur wenn es weh tut, ist es gut. Dafür zu dir, gib mir Sonne, gib mir Wärme, gib mir Licht. All die Farben wieder zurück, verbrenn den Schnee. Das Grau muss weg,… weiterlesen

Aus Leides Trunkenheit Emporgetaumelt seh ich Durch Tränen zitternd die erneute Welt. Schon duftet Sommer an den Wäldern hin – O Abende voll grünem Schmelz, Sternhimmel du, Wie sehnlich überfüllt ihr mir das Herz! Hermann Hesse… weiterlesen

Liebe, ist eine Verücktheit des Blutes, in welche die Vernunft einwilligt. Dieser Ausspruch ist leider nicht von mir. Gewiß verschafft uns die Liebe unsere größten Freuden, und das Wort ist noch schwach gewählt, man könnte sogar sagen, unsere allerhöchsten Ekstasen… Diese Bewegung auf den anderen zu, dieser Augenblick, in dem unser Traum Wirklichkeit wird, dieser begnadete Zustand, in dem man endlich an etwas anderes denkt als an das eigene Ich, diese Vereinigung der Körper, die… weiterlesen

Is this the real life, Is this just fantasy Caught in a landslide, no escape from reality Open your eyes, look up to the skies and see Im just a poor boy, I need no sympathy because Im easy come, easy go, A little high, little low, anyway the wind blows doesnt really matter to me – to me Mama, just killed a man, put a gun against his head, Pulled my trigger, now he’s… weiterlesen

Fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht: muß ich schreiben? Graben Sie in sich nach einer tiefen Antwort. Und wenn diese zustimmend lauten sollte, wenn Sie mit einem starken und einfachen ich muß dieser ernsten Frage begegnen dürfen, dann bauen Sie Ihr Leben nach dieser Notwendigkeit; Ihr Leben bis hinein in seine gleichgültigste und geringste Stunde muß ein Zeichen und Zeugnis werden diesem Drange. Rainer Maria Rilke – Aus einem Brief an Franz… weiterlesen

Heute sind wir den ersten Teil des Marathon-Weges (BK1) gelaufen. Dieser Weg führt auf 42,2km in weitem Bogen rund um Bad König. Bei herrlichem Sommerwetter geniessen wir die fantastischen Fernblicke von den Bergen des Odenwaldes. Der Wind jagt die Schatten der Wolken über die Felder und die Sonne taucht die Landschaft in ein goldenes Licht. Und als Gedicht gibt es wieder einen Hesse – die Sommerwanderung: Weites, goldenes Ährenmeer Wogt im Wind auf reifen Stengeln.… weiterlesen