Aber das Leben ist Veränderung, das Gute ist eine und das Schlechte auch, und darum hat der Recht, der alles als etwas nimmt oder nicht, was nicht wiederkommt, mag er dann vergessen oder nicht, wenn er nur eine Weile ganz herum war, der Schauplatz, die Atmosphäre, die Welt dessen, was geschah, wenn es nur in ihm geschah, mitten in ihm, Gutes wie Arges – , dann bleibt ihm eigentlich nichts zu befürchten, denn dann ist… weiterlesen

I hurt myself today to see if I still feel I focus on the pain the only thing that’s real The needle tears a hole the old familiar sting Try to kill it all away but I remember everything What have I become my sweetest friend Everyone I know goes away in the end And you could have it all My empire of dirt I will let you down, I will make you hurt I… weiterlesen

Die Wälder bluten schwarz hinab ins Tal. Die Nacht schließt sich darüber wie eine Falle. Der Himmel ist matter Tuff. Alles schweigt. Im Hintergrund wird einer vom Teufel geholt. Nichts. Gedämpft bis zur Unhörbarkeit wird mein Herzschlag. Ich sitze mit jemand zusammen, der mir mit müder, einförmiger Stimme die Geschichte meines eigenen Lebens erzählt. Wilhelm Klemm… weiterlesen

I’ve had enough of this parade. I’m thinking of the words to say. We open up unfinished parts, Broken up, it’s only love. And when I see you then I know it will be next to me And when I need you then I know you will be there with me I’ll never leave you… Just need to get closer, closer, Lean on me now, lean on me now, closer, closer … Travis… weiterlesen

Solang du nach dem Glücke jagst, Bist du nicht reif zum glücklich sein Und währe alles Liebste dein. Solange du nach Verlorenem klagst Und Ziele hast und rastlos bist, Weißt du noch nicht, was Friede ist. Erst wenn du jedem Wunsch entsagst, Nicht Ziele mehr, noch Begehren kennst, Das Glück nicht mehr mit Namen nennst, Dann reicht dir des Geschehens Flut Nicht mehr ans Herz – und deine Seele ruht. Hermann Hesse… weiterlesen

Seele, banger Vogel du, immer wieder mußt du fragen: Wann nach so viel wilden Tagen kommt der Friede, kommt die Ruh? Ob, ich weiß: kaum haben wir unterm Boden stille Tage, wird vor neuer Sehnsucht dir jeder liebe Tag zur Plage. Und du wirst, geborgen kaum, dich um neue Leiden mühen und voll Ungeduld den Raum als der jüngste Stern durchglühen. Hermann Hesse… weiterlesen

… die letzte Dahlie stand in der Vase auf meinem Schreibtisch die ganze Woche lang – schon verwelkt und doch nicht vergessen und doch immer wieder so beachtet (heute mußte ich sie noch einmal fotografieren) im Licht des Herbstes im letzten Glanz von Sonnengold wie ich die Dahlie seufzen hörte wie die welken Blätter sich im Wind bewegten bevor sie nun wieder zu Erde werden bevor der Kreislauf des Jahres sich schließt und daraus eine… weiterlesen

Möchten viele Seelen dies verstehen, Möchten viele Liebende es lernen : So am eigenen Dufte sich berauschen, So verliebt dem Mörder Wind zu lauschen, So in rosiges Blätterspiel verwehen, Lächelnd sich vom Liebesmahl entfernen, So den Abschied als ein Fest begehen, So gelöst dem Leiblichen entsinken Und wie einen Kuß den Tod zu trinken. Hermann Hesse… weiterlesen

Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde Stille Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen. Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel; Im roten Wald verliert sich eine Herde. Die Wolke wandert übern Weiherspiegel; Es ruht des Landmanns ruhige Geberde. Sehr leise rührt des Abends blauer… weiterlesen

Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Raine Maria Rilke… weiterlesen