Was gestern noch voll Reiz und Adel war, Jahrundertfrucht erlesener Gedanken, Plötzlich erblaßt’s, wird welk und Sinnes bar Wie eine Notenschrift, aus deren Ranken Man Kreuz und Schlüssel löschte; es entwich Aus einem Bau der magische Schwerpunkt; lallend Wankt auseinander und zerlüdert sich, Was Harmonie schien, ewig widerhallend. So kann ein altes weises Angesicht, Das liebend wir bewundert, sich zerknittern Und todesreif sein geistig strahlend Licht In kläglich irrem Fältchenspiel verzittern. So kann ein Hochgefühl… weiterlesen