Sonnenaufgang im Odenwald

Donnerstag, 16. Juni 2016

16june016

 

Morgenrot

Mittwoch, 15. Juni 2016

16june015

O wunderbares, tiefes Schweigen,
Wie einsam ist’s noch auf der Welt!
Die Wälder nur sich leise neigen,
Als ging der Herr durch’s stille Feld.

Ich fühl‘ mich recht wie neu geschaffen,
Wo ist die Sorge nun und Not?
Was mich noch gestern wollt‘ erschlaffen,
Ich schäm‘ mich des im Morgenrot.

Die Welt mit ihrem Gram und Glücke
Will, ein Pilger, frohbereit
Betreten nur wie eine Brücke
Zu dir, Herr, übern Strom der Zeit.

Und buhlt mein Lied, auf Weltgunst lauernd,
um schnöden Sold der Eitelkeit:
zerschlag mein Saitenspiel, und schauernd
schweig ich vor dir in Ewigkeit.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

 

Thomasberg

Dienstag, 14. Juni 2016

16june014

Stelle dich dem Regen entgegen, laß die eisernen Strahlen dich durchdringen,
gleite in dem Wasser, das dich fortschwemmen will,
aber bleibe doch, erwarte so aufrecht die plötzlich und endlos einströmende Sonne.

Franz Kafka

 

Staatstheater Darmstadt

Montag, 13. Juni 2016

16june013

7. Sinfoniekonzert (Klavier Lise de la Salle, Dirigent Will Humburg)
Erik Satie – Parade
Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Modest Mussorgsky – Bilder einer Ausstellung

Was ich bin?
Jeder wird Ihnen sagen, ich sei kein
Musiker. Das stimmt. Schon zu Beginn
meiner Laufbahn und dann immer
weiter habe ich mich zu den
Phometrographen, den Schallmessern
gezählt. Meine Arbeiten sind reine
Schallaufzeichnung. Es macht mir mehr
Spaß, einen Ton zu messen, als ihn
zu hören. Mit dem Schallmesser in der
Hand arbeite ich gut gelaunt und
sicher. Was habe ich nicht schon alles
gewogen und gemessen. Den ganzen
Beethoven, den ganzen Verdi.
Das ist schon sehr kurios.

Erik Satie: Fragmente aus den „Mémoires d’ un amnésique“ (Memoiren eines Gedächtnislosen)

 

Königswinter

Mittwoch, 08. Juni 2016

16june008

Nun sinkt des Friedens hehre Spende
Wie Tauen auf die Dämmerwelt.
Dorfglocken singen die Legende
Vom Glück dem sonnenmüden Feld.
Nun ist der Abendtraum der Ferne
In reiches Sommerlaub gebannt,
Es streut die Silbersaat der Sterne
Des Heilands unsichtbare Hand.
Den Hochwald will ein Glanz umgleiten,
Mit dem die Nacht sein Klingen lohnt,
Und in des Himmels Sommerweiten,
Ein weißer Mohnkelch blüht der Mond.

Paul Rossi

 

Hochwasser

Dienstag, 07. Juni 2016

16june007

 

Freunde

Sonntag, 05. Juni 2016

16june005

 

Starlight Express

Samstag, 04. Juni 2016

16june004

„Starlight Express“ erzählt von einem Kindertraum: Abends ermahnt die Mutter ihren Sohn,
die Eisenbahn aus der Hand zu legen und ins Bett zu gehen.
Doch im Traum setzt sich das Spiel fort, Lokomotive und Waggons nehmen menschliche Züge an.
Die internationalen Eisenbahnen fahren in einen imaginären Bahnhof ein, um sich zur Weltmeisterschaft
der Lokomotiven anzumelden. Die junge Dampflok Rusty – liebenswert, aber technisch veraltet –
scheint gegen die Konkurrenten kaum eine Chance zu haben und zweifelt an sich selbst.
Doch der legendäre Starlight Express führt Rusty auf den richtigen Weg.

http://www.focus.de/regional/bochum/starlight-express-theater-bochum-starlight-express_id_5858880.html