In dämmrigen Grüften träumte ich lang von dein Bäumen und blauen Lüften, von deinem Duft und Vogelsang. Nun liegst du erschlossen in Gleiss und Zier von Licht übergossen wie ein Wunder vor mir. Du kennst mich wieder, du lockst mich zart, es zittert durch all meine Glieder deine selige Gegenwart! Hermann Hesse

Sich gegenseitig zu vertrauen, ohne zu kontrollieren Sich zu vermissen, ohne eifersüchtig zu sein Ehrlich zu sein, ohne zu verletzen Sich Zeit zu lassen, ohne die Geduld zu verlieren Sich einfach fallen lassen zu können, ohne hereinzufallen Sich zu sorgen, ohne gegenseitig zu erdrücken Einander zu finden, ohne sich zu verlieren Sich geborgen zu fühlen, ohne den Freiraum zu vermissen Sich zu lieben, ohne einander zu besitzen…

Ich ging im Traum zum Himmel ein und blieb dort an der Türe stehen. Ich sah so viele Engelein hinaus und wieder einwärts gehen. Sie schwebten leuchtend hin und her, der Himmel hier und dort die Erde, auf letzterer zu fragen, wer sich ihnen anvertrauen werde. Doch ob ich ohne Unterlaß auf ihr Bemühn, ihr Sorgen schaute, es war so wunderselten, daß sich ihnen jemand anvertraute. Das tat mir so unendlich leid, daß ich von meinem Traum erwachte und… weiterlesen