Aus und vorbei, o bittere Not und o Weh und o Weh, Alle Blumen sind tot und begraben im Schnee, Alle Blätter sind fort, sind verwelkt und verdorrt, Wohin und wohin ich auch seh. Mein Sommer der starb, denn o Weh und o Weh, Mein Lieben verdarb, liegt begraben im Schnee, Ist verwelkt und verdorrt, Und der Wind trieb es fort, Wohin und wohin ich auch seh. Es kommet der Mai, doch o Weh und… weiterlesen

Nothing goes as planned, everything will break People say goodbye in their own special way All that you rely on and all that you can fake Will leave you in the morning but find you in the day Oh, you’re in my veins and I cannot get you out Oh, you’re all I taste at night inside of my mouth Oh, you run away ’cause I am not what you found Oh, you’re in my… weiterlesen

Mit weißen Fingern Ein stilles Kind Spielt mit den Primeln, Lacht mit dem Wind. Zaudernd auf schleichenden Zehen, Über die Blüten, Weiße Rudel Von weißen Rehen. Alles so licht und so eigen. Einsam entblättert das Schweigen, Alles so licht und so eigen. Einsam entblättert das Schweigen… Max Dauthendey

Holder Schein, an deine Spiele sieh mich willig hingegeben; Andre haben Zwecke, Ziele, mir genügt es schon, zu leben. Gleichnis will mir alles scheinen, was mir je die Sinne rührte, Des Unendlichen und Einen, das ich stets lebendig spürte. Solche Bilderschrift zu lesen, wird mir stets das Leben lohnen, Denn das Ewige, das Wesen, weiß ich in mir selber wohnen. Hermann Hesse

Leben bedeutet überall Leben, das Leben ist in uns selbst und nicht im Äußerlichen. Ich werde Menschen neben mir haben, und unter Menschen Mensch zu sein und für immer zu bleiben, den Mut nicht zu verlieren und sich vom Unglück, so groß es auch sein mag, nicht unterkriegen lassen – das ist der Sinn des Lebens und die Aufgabe. Fjodor M. Dostojewski

Sonne, brich doch durch die Wolken! Lass uns doch den hellen Himmel, lass uns deine Strahlen sehen! Haben denn die dicken Dünste dich nicht lang genug verdunkelt? Hat es nicht genug geregnet? Sieh, die Fluren stehn voll Wasser, Und es ist für deine Strahlen, Viel zu trocknen, viel zu trinken! Sonne, lass die düstern Wolken schnell vor deinen Strahlen fliehen; Aber, wenn sie, statt des Wassers, Wein herunter schütten wollen, Solchen Wein, wie ich itzt… weiterlesen

I don’t know why I waste my time, Getting hung up about the things you say When I open my eyes and its a lovely day, You know sometimes I feel like I’m, Getting Snowed Under with the things you say, When I open my eyes and It’s a lovely day. Keane

Ich glaube, du kommst dir nur so vor, weil du deinen Blick zu sehr auf das Äußere der Dinge richtest. Du kannst über die Wirklichkeit nichts aussagen, wenn du nur die sichtbare Oberfläche der Dinge beschreibst, die jedermann vor Augen hat. Die Wirklichkeit steckt hinter den Dingen, und man kann nur in Bildern von ihr sprechen. Du kannst sie nicht packen, wie du eine Katze beim Schwanz packst. Wenn dir eine solche Rede geheimnisvoll vorkommt,… weiterlesen

Rings ein Verstummen, ein Entfärben – wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; ich liebe dieses milde Sterben. Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen – und dürre Blätter sinken leise. Die Vögel zogen nach dem Süden, Aus dem Verfall des Laubes tauchen Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, Die Blätter fallen stets, die müden. In dieses Waldes leisem Rauschen… weiterlesen

Wieder will mein froher Mund begegnen Deinen Lippen, die mich küssend segnen, Deine lieben Finger will ich halten Und in meine Finger spielend falten, Meinen Blick an deinem dürstend füllen, Tief mein Haupt in deine Haare hüllen, Will mit immerwachen jungen Gliedern Deiner Glieder Regung treu erwidern Und aus immer neuen Liebesfeuern Deine Schönheit tausendmal erneuern, Bis wir ganz gestillt und dankbar beide Selig wohnen über allem Leide, Bis wir Tag und Nacht und Heut… weiterlesen