Sunset

Mittwoch, 31. Juli 2013

13july031

Es war noch mehr die Ferne und Stille einer Welt, in der seine Leiden, Sorgen,
Kämpfe und Entbehrungen fremd und fern und blaß werden mußten,
wo hundert kleine tägliche Lasten von der Seele fallen und eine neue,
noch reine, schuldlose, leidlose Atmosphäre ihn aufnehmen würde.

Hermann Hesse

 

Du hast ja so Recht …

Dienstag, 30. Juli 2013

2

… aber ich schaff das nicht allein

 

sternenklar

Samstag, 27. Juli 2013

13july027

Biegt sich in berauschter Nacht mir entgegen Wald und Ferne,
Atm ich Blau und kühle Sterne und der Träume wunde Pracht,
O dann liegt die trunkne Welt
Wie ein Weib an meinem Herzen, lodert in verzückten Schmerzen,
Deren Schrei betörend gellt.
Und aus fernsten Tiefen her Tiergestöhn und Flügelschlagen,
Nachklang aus verschollnen Tagen
Grüner Jugendzeit am Meer,
Opferschrei und Menschenblut, Feuertod und Klosterzelle,
Alles meines Blutes Welle, alles heilig, alles gut!
Nichts ist außen, nichts ist innen, nichts ist unten, nichts ist oben,
Alles Feste will zerinnen, alle Grenzen sind zerstoben.
Sterne gehn in meiner Brust, Seufzer gehn am Himmel unter,
Jedes Leben Herz und Lust brennt entzückter, flackert bunter,
Jeder Rausch ist mir willkommen, offen steh ich jeder Pein,
Ströme betend, hingenommen mit ins Herz der Welt hinein.

Hermann Hesse

 

Bekenntnis

Freitag, 26. Juli 2013

13july026

Holder Schein, an deine Spiele
Sieh mich willig hingegeben;
Andre haben Zwecke, Ziele,
Mir genügt es schon, zu leben.
Gleichnis will mir alles scheinen,
Was mir je die Sinne rührte,
Des Unendlichen und Einen,
Das ich stets lebendig spürte.
Solche Bilderschrift zu lesen,
Wird mir stets das Leben lohnen,
Denn das Ewige, das Wesen,
Weiß ich in mir selber wohnen.

Hermann Hesse

 

Des Himmels Stuben weit offen stehen

Donnerstag, 25. Juli 2013

13july025

Lieg‘ mit dem Kopf im Sommergras,
Dürrhalme stehen wie Gitter umher;
Die Grillen freien ohn‘ Unterlaß
Rings in dem strohernen Gräsermeer.
Die Halme tanzen dem Wind zu willen,
Mit tausend Liedern freien die Grillen.
Des Himmels Stuben weit offen stehen,
Wer liebt, der kann sich drin fliegen sehen.

Max Dauthendey

 

Wiesenmarkt

Mittwoch, 24. Juli 2013

13july024

Zum Tanz! Zum Tanz! Schön stürzt herbei
Der Mond, der goldne Tänzer-
Und unsre Brust zerreißt im Schrei
Der Lust: Noch sind wir Lenzer!
Der Mond hat unser Haar gebleicht
Und nicht das graue Alter ..
Ein Liebespaar sich seitwärts schleicht,
Und um die rote Lampe streicht
Verliebt ein schwarzer Falter.

Klabund

 

Morgennebel

Dienstag, 23. Juli 2013

13july023

Noch hat die Sonne sich nicht erhoben, doch schon erlodert an Wölkchen droben
rotgelb ein Brand.
Vom Fenster ins Land blick ich – auf Dunst, den die Nacht gewoben.
Die Felder voll Kornblumen und Mohnen, das Dorf, wo Menschen und Schwalben wohnen,
versanken ringsher.
Dem Nebelmeer enttauchen spukhaft drei Lindenkronen.
Sie scheinen Inseln, dran Wogen schäumen,
Gestade des Glücks, wo die Schatten träumen am Nebelsee.
Ein lockendes Weh spinnen Mädchen dort auf den Bäumen.

Eduard Stucken

 

field of flowers …

Montag, 22. Juli 2013

13july022

Let me let know what makes you happy
And I’ll do it over, over and over again
Let me let me know just how you love me an
We’ll spin around again in this field of flowers
We’re in
I wish to quote from Whitman now to show
The way I feel i feel about you oh about you
Because it’s a „subtle electric fire“ you light in
Me every time I see you so let’s dance again
In this field of flowers we’re in
These lyrics are so frivolous they really have
No meaning but I wrote them for you and
Anywhere I would be with you no matter
Where, but for now we’re here so let’s spin
Around again in this field of flowers we’re in
Let’s spin again in this field of flowers we’re in…

Sixpence None The Richer

 

returns home

Sonntag, 21. Juli 2013

13july021

A man travels the world over in search of what he needs and returns home to find it.

George Moore

 

meeting friends

Samstag, 20. Juli 2013

13july020

Making a decision was only the beginning of things. When someone makes a decision, he is really diving into a strong current that will carry him to places he had never dreamed of when he first made the decision.

Paulo Coelho

 

Previous Page »