Leonard Cohen World Tour 2013, Mannheim   I’m turning tricks, I’m getting fixed, I’m back on Boogie Street. I guess they won’t exchange the gifts That you were meant to keep. And quiet is the thought of you, The file on you complete, Except what we forgot to do, A Thousand Kisses Deep. And sometimes when the night is slow, The wretched and the meek, We gather up our hearts and go, A Thousand Kisses… weiterlesen

Like ships in the night You keep passing me by We’re just wasting time Trying to prove who’s right And if it all goes crashing into the sea If it’s just you and me Trying to find the light Mat Kearney

Der Traum ist aus, der Morgen graut. Und Sorge naht und Grämen, Doch was ich hab’ im Traum geschaut. Das kann mir Keiner nehmen. Wohl dem, und war’ er ein Bettelmann, — Der träumen, singen und sagen kann! Er tauscht mit keinem König. Rudolf Baumbach

Langsame Stunden überm Fluss Die Welle zischt wie im Verdruss Da von dem feuchten Wind gefrischt Ein Schein bald blendet bald verwischt. Beginnend klang er hell und leicht Wie von dem Ziel das wir erreicht Dann ward er dumpfer als sie sang Vom fernen Glück – wie bang! wie lang! Stefan George

Immer enger, leise, leise Ziehen sich die Lebenskreise, Schwindet hin, was prahlt und prunkt, Schwindet Hoffnung, Hassen, Lieben, Und ist nichts in Sicht geblieben Als der letzte dunkle Punkt. Theodor Fontane

Dort, wo der grauen Vorzeit schöne Lügen Sich freundlich drängen um die Phantasie, Und Wirklichkeit zum Märchenzauber fügen, Dort ist das Land der schönen Poesie. Dort möcht ich sein, dort möcht ich sein, Bei dir, du Vater Rhein, Wo Sagen sich an Sagen reih’n.

Ein jedes Tor der alten Stadt ruft türmend: schau und merk‘, Was sie für Kunst und Sitte hat, am ehrenfesten Werk! Dazwischen auch die Mauer spricht, von Türmen starr, mich an: Die Augen auf, vergiss es nicht, wie sie sich wehren kann! Karl Mayer

Blaue, linde Sommerwinde, wiegt mein Mohnfeld leicht und leis, Daß die blanken Blüten schwanken, rosenrot und lilienweiß! Junisonne, Sommerwonne stehn auf ihrer Höhe schon, Deiner Fahnen leises Mahnen, wohl vernehm’ ich’s, bunter Mohn! Sinnend steh’ ich, träumend seh’ ich weit ins Land vom Wiesensaum: Winde weben, Blüten beben – und das Leben ist ein Traum. Karl Gerok