Vor uns steht im Gras der Nachthimmel als Laterne. Der Vollmond beblendet trübgrau und rosig die Ferne, Als ist das Laternenglas verstaubt und matt. Kaum ein Schatten vom Baumfuß ein wenig Linie hat, Die Berge sind niedrig und schmal wie Kinderbänke, Die Bäume mächtig im Feld wie finstere Schränke. Du und ich, wir gehen wie Schatten im Scheine um Und kommen nicht um die Mondlaterne herum und wandern, Und manchmal verschmilzt der eine Schatten im… weiterlesen

Einen Menschen wissen, der Dich ganz versteht, der in Bitternissen immer zu Dir steht, der auch Deine Schwächen liebt, weil Du bist sein; dann mag alles brechen, Du bist nie allein. Marie von Ebner-Eschenbach

Sie hatten nichts sie waren verloren in diese harte Welt hineingeboren als sie sich trafen, allein und ängstlich da hatten sie wenigstens sich Draußen war alles nur Hölle und Dreck sie suchten ihr kleines Paradies nichts sollte stören und ihr kleines Versteck war ein Himmelbett warm und süß Auf dem Dach der Welt da ganz oben sie wollten einfach nur ihre Ruh laß draußen doch den Wahnsinn toben wir schließen Fenster und Türen ganz fest… weiterlesen