Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen unseres Einflußvermögens liegen. Epiket

Wir sind nicht das, was die Leute von uns erwarten, oder so wie sie sich uns wünschen. Wir sind, wer wir zu sein beschlossen haben. Den anderen die Schuld zu geben ist immer einfach. Damit kannst du dein ganzes Leben zubringen, a ber letztlich bist du allein für deine Erfolge oder deine Niederlagen verantwortlich. Paulo Coelho

Dinge kommen, Dinge gehen Angst vorm Fallen, lieber für nichts mehr stehen In den Bilderfluten nichts mehr sehen Und dann mit wehenden Fahnen untergehen Nachts in Katakomben abfliegen In Katakonter wieder abschießen. Und im Gedränge untertauchen An nichts außer an Wunder glauben Und du willst woanders sein, wo kann das sein, es fällt dir gerade nicht ein Dicker Schädel und ne dünne Haut Jeden kennen, aber niemandem trauen Alles gesagt und es will keiner hören… weiterlesen

Du darfst nicht warten, bis Gott zu dir geht und sagt: Ich bin. Ein Gott, der seine Stärke eingesteht, hat keinen Sinn. Da musst du wissen, dass dich Gott durchweht seit Anbeginn, und wenn dein Herz dir glüht und nichts verrät, dann schafft er drin. Rainer Maria Rilke

Altmodisch steht mit schmächtigen Pilastern Wie sonst das Schloß. Auf violetten Astern Irrt noch ein später Falter her und hin Mit krankem Flügelschlagen, Und welke Beete sagen, Daß ich zu spät gekommen bin. Und am Balkon in seidenen Gewändern, Mit stolzen Augen in vertrübten Rändern, Steht trüb und stolz die blasse Königin, Und will die Hand erheben, Und kann mir nicht vergeben, Daß ich zu spät gekommen bin. Hermann Hesse

Wir leben hin in Form und Schein Und ahnen nur in Leidestagen Das ewig wandellose Sein, Von dem uns dunkle Träume sagen. Wir freuen uns an Trug und Schaum, Wir gleichen führelosen Blinden, Wir suchen bang in Zeit und Raum, Was nur im Ewigen zu finden. Erlösung hoffen wir und Heil In wesenlosen Traumesgaben – Da wir doch Götter sind und teil Am Urbeginn der Schöpfung haben. Hermann Hesse

Der Herbst streut weiße Nebel aus, Es kann nicht immer Sommer sein! Der Abend lockt mit Lampenschein Mich aus der Kühle früh ins Haus. Bald stehen Baum und Garten leer, Dann glüht nur noch der wilde Wein Ums Haus, und bald verglüht auch der, Es kann nicht immer Sommer sein. Was mich zur Jugendzeit erfreut, Es hat den alten frohen Schein Nicht mehr und freut mich nimmer heut – Es kann nicht immer Sommer sein.… weiterlesen

Für ihn war die Tatsache, daß er einer Frau gefallen konnte, immer wieder ein Grund des Erstaunens, und jedesmal, wenn solch ein Ereignis eintrat, neigte er zu der Annahme, es sei ein Spiel des Zufalls oder ein Wunder, völlig einzigartig und unwiederholbar. Nicht daß er frei von Eitelkeit gewesen wäre, doch diese bildete nur eine dünne Schicht an der Oberfläche; im Grunde beurteilte er sich streng und hatte überhaupt kein Selbstvertrauen. Valerie Larbaud

Was so ein Dichter sinnt und treibt, Sich Reim und Vers ins Büchlein schreibt, Manch einem scheint es ohne Kern, Doch Gott versteht’s und duldet’s gern. Er selber, der die Welt ermißt, Zuzeiten auch ein Dichter ist, Und wenn das Abendläuten ruft, Greift er wie träumend in die Luft, Baut sich zum Feierabendspiel Zartgoldene Wölklein schön und viel, Läßt sie an Bergesrändern säumen Und rot im Abendglanz erschäumen. Und manche, die ihm wohl gelang, Die… weiterlesen