Essentials II.

Mittwoch, 31. August 2011

Ein Haus ohne Bücher ist arm,
auch wenn schöne Teppiche seinen Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

Hermann Hesse

 

Essentials I.

Dienstag, 30. August 2011

Jedes Leben ist eine Enzyklopädie, eine Bibliothek,
ein Inventar von Objekten, eine Musterkollektion von Stilen,
worin alles jederzeit auf jede mögliche Weise neu gemischt und neu geordnet werden kann.

Italo Calvino

 

Fliegen

Montag, 29. August 2011

Du schnürst die Stiefel
und kletterst den höchsten Berg hinauf
Von dort willst du fliegen
Denn nur so
Hört die Angst vor dem Fallen vielleicht auf

Doch wer soll an dich glauben
wenn du es selber nicht tust
und wo willst du dich finden
wenn du gar nicht nach dir suchst

Klee

 

027

Samstag, 27. August 2011

Nichts begehr ich, nichts verlang ich,
summe leise Kindertöne,
und verwundert heim gelang ich
in der Träume warme Schöne.
Herz, wie bis Du wundgerissen,
und wie selig, blind zu wühlen,
nicht zu denken, nicht zu wissen,
nur zu fühlen, nur zu fühlen!

Hermann Hesse

 

Stillste Stunden

Freitag, 26. August 2011

Die größten Ereignisse –
das sind nicht unsre lautesten,
sondern unsre stillsten Stunden.

Friedrich Nietzsche

 

025

Donnerstag, 25. August 2011

 

Doch heimlich dürsten wir…

Mittwoch, 24. August 2011

Anmutig, geistig, unverzagt
Scheint unser Leben wie das von Feen
in sanften Tänzen um das Nichts zu drehen,
Dem wir geopfert Sein und Gegenwart.
Schönheit der Träume, holde Spielerei,
So hingehaucht, so reinlich abgestimmt,
tief unter deiner heiteren Fläche
glimmt Sehnsucht nach Nacht,
nach Blut, nach Barberei.
Im Leeren dreht sich, ohne Zwang und Not,
frei unser Leben, stets zum Spiel bereit,
doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit,
Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod.

Hermann Hesse

 

Ich glaube an Nächte

Freitag, 19. August 2011

Du Dunkelheit, aus der ich stamme
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,
indem sie glänzt
mich nicht so sehr verhinderte am Wachen -:
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.
Aber die Dunkelheit hält alles an sich:
Gestalten und Flammen, Tiere und mich, wie sie’s errafft,
Menschen und Mächte –
Und es kann sein: eine große Kraft
rührt sich in meiner Nachbarschaft.
Ich glaube an Nächte.

Rainer Maria Rilke

 

Spätsommer

Sonntag, 14. August 2011

 

Meine kleine Sonne

Samstag, 13. August 2011

 

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