Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. Khalil Gibran

Die ihr vor mir, schöne Schwäne, auf der Wogen Flut euch wiegt, Silbern schimmert eu’r Gefieder, doch in eurer Brust der Lieder Süßer Quell, den der Hellene oft gepriesen, ist versiegt. Selig ist, wem des Gesanges Trost ein milder Gott verlieh! Ob ihm Weh das Herz zerwühle, ob es juble – der Gefühle Jedes wird ihm süßen Klanges auf dem Mund zur Melodie. Aber wehe, wenn das schnöde Schicksal ihm sein Bestes raubt! In des… weiterlesen

Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern darfst du nun ganz dein selbst genießen. Christian… weiterlesen

Siehst du das Meer? Es glänzt auf seiner Flut Der Sonne Pracht; Doch in der Tiefe, wo die Perle ruht, ist finstre Nacht. Das Meer bin ich. In stolzen Wogen rollt mein wilder Sinn, Und meine Lieder ziehn wie Sonnengold darüber hin. Sie flimmern oft von zauberhafter Lust, von Lieb’ und Scherz; Doch schweigend blutet in verborgner Brust Mein dunkles Herz. Emanuel Geibel

Besucher, die am S-Bahnhof des Ostseebades in Rostock-Warnemünde ankommen, umweht sofort ein ganz eigener Geruch als Mix von Salzwasser, frischer Seeluft und – Fisch! Denn wenige Gehminuten von den Gleisen entfernt, befindet sich der Fischmarkt. Hier, rechterhand des Alten Stroms, bieten die Fischer ihren frischen Fang feil. Nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt, befindet sich der Alte Strom. Wer die Brücke Richtung Zentrum überquert, wird vom Geschrei der Möwen in Empfang genommen. Am Alten… weiterlesen

Die Sonne lehrt alle Lebewesen die Sehnsucht nach dem Licht. Doch es ist die Nacht, die uns alle zu den Sternen erhebt. Khalil Gibran

Wir können unser Herz dem Leben nicht entziehen, aber wir können es so bilden und lehren, daß es dem Zufall überlegen ist und auch dem Schmerzlichen ungebrochen zuschauen kann. Hermann Hesse

Die Erwachsenen begehen eine barbarische Sünde, indem sie das Schöpfertum des Kindes durch den Raub seiner Welt zerstören, unter herangebrachtem, totem Wissensstoff ersticken und auf bestimmte, ihm fremde Ziele abrichten. Robert Musil