Fix You (… it’s better to fix me)

Dienstag, 23. Februar 2010

When you try your best but you don’t succeed
When you get what you want but not what you need
When you feel so tired but you can’t sleep
Stuck in reverse.
Lights will guide you home
And ignite your bones
And I will try to fix you

Coldplay

 

Natur!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen – unvermögend, aus ihr herauszutreten, und unvermögend, tiefer in sie hineinzukommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort, bis wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen.
Sie schafft ewig neue Gestalten; was da ist, war noch nie; was war, kommt nicht wieder – alles ist neu und doch immer das alte.
Wir leben mitten in ihr und sind ihr fremd. Sie spricht unaufhörlich mit uns und verrät uns ihr Geheimnis nicht. Wir wirken beständig auf sie und haben doch keine Gewalt über sie.
Sie scheint alles auf Individualität angelegt zu haben und macht sich nichts aus den Individuen. Sie baut immer und zerstört immer, und ihre Werkstätte ist unzugänglich.

Johann Wolfgang von Goethe

 

The Hardest Part (Aschermittwoch)

Mittwoch, 17. Februar 2010

And the hardest part
Was letting go not taking part
Was the hardest part
And the strangest thing
Was waiting for that bell to ring
It was the strangest start

I could feel it go down
Bittersweet I could taste in my mouth
Silver lining the clouds
Oh, and I,
I wish that I could work it out

And the hardest part
Was letting go not taking part
You really broke my heart
And I tried to sing
But I couldn’t think of anything
And that was the hardest part

I could feel it go down
You left the sweetest taste in my mouth
Silver lining the cloud
Oh, and I,
Oh, and I,
I wonder what it’s all about
I wonder what it’s all about

Everything I know is wrong
Everything I do it just comes undone
And everything is torn apart
Oh and that’s the hardest part
That’s the hardest part
Yeah, that’s the hardest part
That’s the hardest part

Coldplay

 

Fastnacht

Dienstag, 16. Februar 2010

Wohin o wohin
du Weltall der Sehnsucht
mit der Träume verlorenen Erdreichen
und der gesprengten Blutbahn des Leibes;
während die Seele zusammengefaltet wartet
auf ihre Neugeburt
unter dem Eis der Totenmaske.

Nelly Sachs

 

Sehnsucht

Montag, 15. Februar 2010

Die Sehnsucht ist es, die uns’re Seele nährt und nicht die Erfüllung.
Und der Sinn uns’res Lebens ist der Weg und nicht das Ziel.
Denn jede Antwort ist trügerisch, jede Erfüllung zerfließt uns unter den Händen,
und das Ziel ist keines mehr, sobald es erreicht wurde.

Julius Langbehn

 

Der Mensch und das Meer

Sonntag, 14. Februar 2010

Du freier Mensch, du liebst das Meer voll Kraft, Dein Spiegel ist’s.
In seiner Wellen Mauer, Die hoch sich türmt, wogt deiner Seele Schauer,
In dir und ihm der gleiche Abgrund klafft.
Du liebst es, zu versinken in dein Bild,
Mit Aug‘ und Armen willst du es umfassen,
Der eignen Seele Sturm verrinnen lassen In seinem Klageschrei,
unzähmbar wild.
Ihr beide seid von heimlich finstrer Art.
Wer taucht, o Mensch, in deine letzten Tiefen,
Wer kennt die Perlen, die verborgen schliefen,
Die Schätze, die das neidische Meer bewahrt?
Und doch bekämpft ihr euch ohn‘ Unterlass Jahrtausende in mitleidlosem Streiten,
Denn ihr liebt Blut und Tod und Grausamkeiten,
O wilde Ringer, ewiger Bruderhass!

Charles Baudelair

 

Am Meer pt. II

Samstag, 13. Februar 2010

Verächtlich sind die Liebenden, die Spötter,
alles Verzweifeln, Sehnsucht, und wer hofft.
Wir sind so schmerzliche durchseuchte Götter
und dennoch denken wir des Gottes oft.
Die weiche Bucht. Die dunklen Wälderträume.
Die Sterne, schneeballblütengroß und schwer.
Die Panther springen lautlos durch die Bäume.
Alles ist Ufer. Ewig ruft das Meer –

Gottfried Benn

 

Am Meer pt. I

Freitag, 12. Februar 2010

Euer Blick nach fernen Meeren,
eure Begierde, den Felsen und seine Spitze zu betasten –
eine Sprache ist es nur für eure Sehnsucht.
Menschen sucht nur euer Blick und eure Begierde,
und das, was mehr ist als Mensch!

Friedrich Nietzsche

 

Momente

Donnerstag, 11. Februar 2010

Warum sieht der Mensch die Dinge nicht?
Er steht sich selber im Wege; er verdeckt die Dinge.

Friedrich Nietzsche

 

HBD

Dienstag, 09. Februar 2010

Beautiful dawn,
Lights up the shore for me.
There is nothing else in the world,
I’d rather wake up and see with you.
Beautiful dawn,
I’m just chasing time again.
Thought I would die a lonely man, in the endless night.
But now I’m high!
Running wild among all the stars above.
Sometimes it’s hard to believe you remember me.
Beautiful dawn,
Melts with the stars again.
Do you remember the day when my journey began?
Will you remember the end of time?
Beautiful dawn,
You’re just blowing my mind again.
Thought I was born to endless nights, until you shine.
High!
Running wild among all the stars above.
Sometimes it’s hard to believe you remember me.
Will you be my shoulder when I’m grey and older?
Promise me tomorrow starts with you,
Getting high!
Running wild among all the stars above.
Sometimes it’s hard to believe you remember me
High!
Running wild among all the stars above.
Sometimes it’s hard to believe you remember me

James Blunt

 

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