Seltsame Szenen – Nebelschwadenbilder, noch nie dagewesene Situationen ganz fremd und doch irgendwie vertraut, als hätte man das schon mal erlebt In den dunklen tiefen Gängen der Vergangenheit ein Hauch Erinnerung zieht durch das Labyrinth der Zeit vor Millionen Jahren, Blume im Lavasee, unter meinen Wurzeln ein brennender Planet… Vielleicht existiert jedes Leben immer weiter nur die Formen verändern sich ich, die Libelle in glühenden Wolken, gleißendes Sonnenlicht fiel auf mich… ich lebte mit den… weiterlesen

Der Tod ist ein Irrtum, ich krieg das gar nicht klar die rufen gleich an und sagen – es ist doch nicht wahr es war nur ‘n Versehen, war ‘n falsches Signal aus irgend einem fernen Sternental Ich wähl deine Nummer doch du gehst nicht mehr ran mir wird schockmäßig klar, es ist doch wahr du kommst nicht mehr doch ich lass mich davon nicht zu Boden schmettern. Der Fährmann setzt dich über ‘n Fluss… weiterlesen

Desperado, du reitest nun schon seit Jahren allein und verloren durch die Prärie so hart und rastlos bist du auf der Suche doch die Einsamkeit findest du dich nie Du treibst dein Pferd die Hügel hoch in den Canyons hängt dein Echo was du suchst, das weißt nur du allein das nächste Tal kann noch grüner sein und dahinter glänzt Gold im Sonnenschein vielleicht ist das endlich dein “El Dorado” Desperado, du belügst dich und… weiterlesen

Unvorstellbar – was Musik bewegt. Ich war unheimlich skeptisch, befangen – aber neugierig. Gerade heute kam es heraus, das neue Album Lindenberg-Album. Und seit 14 Uhr läuft es ununterbrochen. Warum ist das so, warum schafft es dieser Kerl immer wieder? Und wie? Ein paar Akkorde und schon sind sie wieder da – die Bilder, die Szenen. Es hat sich so vieles geändert – und doch nicht ein bisschen. Ein Stückchen Leben zieht vorbei – mein… weiterlesen

Ja, ich weiß – Ostern ist vorbei. Doch noch ist es im Kopf und beim Lesen bin ich auf das Foto von Anton Funzel gestoßen. Und sofort hat es mich gefesselt, hat mich zutiefst berührt – dieses Foto möchte ich auch gern machen – was für eine Aufnahme! Aber es geht nicht nur um das Technische, es geht um die Gedanken, die Verknüpfungen. Es ist noch zu frisch – Karfreitag ist doch gerade erst vorbei… weiterlesen

Es muss doch Frühling werden und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen Gebärden, und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden. Blast nur, ihr Stürme blast mit Macht, mir soll darob nicht bangen, auf leisen Sohlen über Nacht kommt doch der Lenz gegangen. Da wacht die Erde grünend auf, weiss nicht, wie ihr geschehen, und lacht in den sonnigen Himmel hinauf, und möcht´ vor Lust vergehen. Sie flicht sich… weiterlesen

Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?… weiterlesen

Warum jetzt Supertramp – warum jetzt «It’s a Long Way Home» – In unserem Glaubensbekenntnis klingt das ganz einfach: Hinab gestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel – fertig. So hatte Jesus es ja auch mehrfach angekündigt! Doch wie man unten lesen kann, war es ein weitaus schwierigerer, langwieriger, leidensvollerer Weg dahin. Ostern – die Höhle, das Grab ist zwar leer, Maria hat es auch… weiterlesen

Wie Jesus wirklich starb Es ist der 9. Nisan des jüdischen Kalenders, das 17. Jahr der Herrschaft des römischen Kaisers Tiberius – Sonntag, der 2. April des Jahres 30. An diesem Tag erreicht Jesus von Nazareth ein Rasthaus in Bethanien, östlich hinter dem Ölberg, knapp drei Kilometer von Jerusalem entfernt. Am 5. April des Jahres 30, drei Tage nach dem Passieren der Stadtgrenze, provoziert Jesus im Tempel, dem Allerheiligsten des jüdischen Volkes, einen Aufruhr. Dort… weiterlesen

Verhangener Tag, im Wald noch Schnee, Im kahlen Holz die Amsel singt: Des Frühlings Atem ängstlich schwingt, Von Lust geschwellt, beschwert von Weh. So schweigsam steht und klein im Gras Das Krokusvolk, das Veilchennest, Es duftet scheu und weiß nicht was, Es duftet Tod und duftet Fest. Baumknospen stehn von Tränen blind, Der Himmel hängt so bang und nah, Und alle Gärten, Hügel sind Gethsemane und Golgatha. Hermann Hesse, Karfreitag