Ende

Montag, 25. Februar 2008

This is the last time, that I will say these words
I remember the first time, the first of many lies, sweep it into the corner or hide it under the bed
Say these things they go away but they never do
Something I wasn’t sure of, but I was in the middle of
Something I forget now, but I’ve seen too little of
The last time – You fall on me for anything you like
Your one last line – You fall on me for anything you like
And years make everything alright – You fall on me for anything you like
And I no I don’t mind

This is the last time….

KEANE

 

Sprache des Frühlings

Sonntag, 24. Februar 2008

Jedes Kind weiß, was der Frühling spricht: Lebe, wachse, blühe, hoffe, liebe,
freue dich und treibe neue Triebe, gib dich hin und fürcht das Leben nicht!
Jeder Greis weiß, was der Frühling spricht: Alter Mann, laß dich begraben,
räume deinen Platz den muntern Knaben, gib dich hin und fürcht das Sterben nicht!

Hermann Hesse

 

Zu anderen Ufern

Mittwoch, 20. Februar 2008

Bring mich weg von hier, bring mich weit, weit weg,
bring mich fort von den Zwängen, bring mich raus aus der Enge.
Bring mich runter, bring mich rauf, bring mich zu fernen Orten, bring mich nach Haus.
Ich streck Dir meine Hand entgegen.
Bring mich zu anderen Ufern, in ein neues Leben.
Ich streck Dir meine Hand entgegen, bring mich zu anderen Ufern, in ein neues Leben.
Bring mich zum Lachen, bring mich zum Weinen,
Bring mich zu großen Taten und zu Kleinen, bring mir die Ferne näher
Bring mir die Sterne, zeig mir Deine Wahrheit, und ich lerne…

KLEE

 

Krokusse

Sonntag, 17. Februar 2008

Der kalte Wind fegt über das Land, die Krokusse werden blühen.
Das Frühjahr kommt mit eisiger Hand, sie werden sich bemühen.
So wunderschön ist doch das Gelb und all die anderen Farben.
Der Mensch sich nach dem Frühjahr sehnt, nach Wärme muss er darben.

Gerhard Ledwina

 

Burns Supper

Samstag, 16. Februar 2008

Mit gehöriger Verspätung zur Burns Night (25. Januar) fand erst heute das alljährliche Burns Supper in Beerfelden statt. Die Odenwald Association hatte eingeladen und neben reichlich Prominenz kamen auch viele „richtige“ Schotten aus Falkirk.
Das „Address To Haggis“ wurde von keinem Geringeren als Andy McNeill gehalten. Bei den Worten „cut you up wi’ ready slight“ wird normalerweise die Hülle des Haggis aufgeschnitten, so dass die Innereien auslaufen und sich auf der ganzen Servierplatte verteilen.

His knife see rustic labour dight an‘ cut you up wi‘ ready slight, trenching your gushing entrails bright like only ditch, and then , o what a glorious sight, warm-reeking‘, rich!

Auf der Speisekarte steht wieder Haggis mit Steckrübe und Kartoffeln (neeps and tatties) – und vor allem natürlich Whisky. Zur keltischen Unterhaltung trugen Ceal na gCuach, die Jenkins Highland Dancers aus Falkirk und Deidre Campell-Shaw gehörig bei. Ohnehin merken wir es wieder einmal, die Schotten sehen die Welt doch ein wenig anders…

 

nach Dublin

Dienstag, 12. Februar 2008

 

Running, down corridors through, automatic doors
Got to get to you, got to see this through….

Komme langsam an. Die Gedanken, die Eindrücke, die Gefühle beginnen sich langsam zu setzen. Immer wieder schaue ich mir die Fotos an, bin wieder dort, höre die Stadt, durchlebe die Stunden, schließe die Augen, höre die Musik. Und immer wieder höre ich die Musik. Mhhh, wir waren wirklich da. Verrückt……..

 

Restless

Montag, 11. Februar 2008

Restless – nur drei Stunden Schlaf – noch nicht angekommen, schon wieder weg. Da sitzt Du im Murray’s Pub in Dublin, Parnell Street, schaust Football beim zweiten Pint Guinness – und dann liegst du im Bett – in Kirchbrombach – fängst an zu denken, versuchst zu schlafen. Wecker, Dusche, Auto, Bahnhof, Abschied – alles geht so schnell –
6:45 – andere Welt – bin da – laufe in den kalten Morgen, kalte, klare Luft – durch den Park – sehe diese Fenster wieder – bin wieder da – DIESE MINUTEN – bin wieder weg – Airliner, sitze wieder im Flieger, bin wieder hier.
ZEIT – Musik und Bilder – wie lange bleibt das alles?

 

Dublin pt.2

Sonntag, 10. Februar 2008

Die O’Connell Street ist die Hauptachse Dublins. Glaubt man den Reiseführern, ist Sie eine von Europas breitesten Straßen. Übrigens hieß sie bis in die frühen zwanziger Jahre Sackville Street, für die Dubliner heute eigentlich nur „The Mall“. Auf dem Mittelstreifen steht seit 2003 das beeindruckende Monument und Wahrzeichen von Dublin – The Spire – die zirka 120 Meter hohe Stahlnadel ist nachts durch tausende Leuchtdioden beleuchtet, 126 Tonnen schwer und besteht aus acht Teilen, die durch 204 Bolzen und insgesamt zwei Kilometer Schweißnähte zusammengehalten werden. Zumindest ist sie eine gute Orientierung in der Stadt.
Die O’Connell Bridge ist ein seltenes Exemplar ihrer Gattung! Vergleicht man die Entfernung zwischen den Ufern des Liffey und die Entfernung zwischen den Brückengeländern, merkt man – die Brücke ist wesentlich breiter, als sie lang ist! Das fällt in der Rush Hour aber nicht weiter auf, dann könnte die Brücke noch dreimal so breit sein und wäre trotzdem verstopft.

 

Happy Birthday

Samstag, 09. Februar 2008

Mein ganz persönliches Geburtstagsgeschenk. ATHLETE live in einem kleinen Club im Dubliner Viertel Temple Bar, unfassbar, wir haben es geschafft und stehen vor der Bühne – gegen 9:15pm ist es endlich dann soweit – ATHLETE betritt die kleine Bühne. Der ganze Raum fängt an zu beben – «Tokyo» ist der Opener. Indierock vom Allerfeinsten und ich kann es immer noch nicht richtig glauben, ich bin hier. Vielleicht 300 Leute singen «Half Light» auch ganz alleine – «Westside», «Tourist», «Best Not To Think About It» – irgendwie finden sich die passenden Bilder im Kopf wieder, die Bässe hämmern, schlagen gegen den Körper und treiben das Herz an. Und da sind sie dann, die Songs, die weh tun – «Yesterday Threw Everything» und «Wires». Und bei «The Outsider» wird es dunkel auf der Bühne. Joel Pott spielt im winzigen Spot und die einzelnen Klänge peitschen sich unter die Haut, bohren sich in den Kopf, vibrieren und die eigene Stimme mischt sich unter den Chor ein. Und dann endlich «24 Hours», man kann auch mit zugeschnürter Kehle singen: Closing in, We’ve still got twenty four hours – it’s not over… Nein, obwohl es das letzte Stück für den Abend sein sollte und Pott und Willets beim fulminanten Ende des Stückes ihre Gitarren fast zerreiben – es geht weiter. Es ist anders als hier – die Band geht gar nicht erst von der Bühne, sie müssen sich nicht feiern lassen. Jeder Song ist eine Feier an sich. Und so werden sie getragen – von all den Stimmen bei «Second Hand Store» und «Shake Those Windows». Wie sagte Joel treffend: Mein Gott, an einem Samstag in Dublin…. Wie lange hab ich darauf gewartet – all die Bilder, Szenen, Gefühle des letzten Jahres – da ist es und es geht tief, sehr tief – «Flying over bus stops» – und wir fliegen mit. Das war ein Erlebnis, das waren 2 ½ Stunden Gefühle, Gedanken, Träume, Bilder – das waren 2 ½ Stunden Realität.

 

Dublin pt.1

Freitag, 08. Februar 2008

Ein Wahrzeichen und die berühmteste Brücke Dublins ist sicherlich die Ha’Penny Bridge. Mitten in der City verbindet die Brücke Temple Bar (Südseite) und die Einkaufsstraßen rund um die Henry Street auf der Nordseite der Liffey.
In Dublin heißt es, auf der Half Penny Bridge trifft man fast immer einen Bekannten – eben weil sie so zentral und nahe der Einkaufsgelegenheiten liegt. Gebaut wurde die Brücke über die Liffey um 1816 und zunächst trug sie den Namen des 1st Duke of Wellington, Arthur Wellesley. Wollte man die Brücke überqueren musste man eine „Maut“ von einem halben Penny bezahlen.

 

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