17Jun/18

Die Felsenbirne – fast vergessene Sommerfrüchte

Wir haben sie entdeckt – bei uns im Garten…

Es beginnt bereits im Frühling: Die jungen Blätter treiben bronzefarben aus. Von Ende April bis Anfang Mai zieht die Felsenbirne (Amelanchier) mit ihrem weißen Kleid aus sternenförmigen Blüten die Blicke auf sich. Das freut auch die Bienen, die für reichlich Fruchtschmuck sorgen.

Ab Juni sind dann die dunkelvioletten, heidelbeergroßen Früchte reif – ein Festschmaus für Buchfink, Haussperling, Grünfink und Amsel. Auch für uns sind die Früchte ein ausgezeichnetes Wildobst mit heidelbeerähnlichem Geschmack. Früher wurden Felsenbirnen sogar ausschließlich als Obstgehölze kultiviert.

Doch der letzte Akt im Naturschauspiel der Felsenbirne kommt erst im Herbst, wenn sich ihr Laub gelb, orange und rot verfärbt, bis es schließlich abfällt.

https://www.garten-haus.at/ziergarten_leben/2017/10/kein-garten-ohne-felsenbirne-.html

16Jun/18

Michelstädter Musiknacht

Schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert gibt es die Michelstädter Musiknacht. Was aus einer Laune heraus geboren wurde, hat sich etabliert und ist zu einem Pfeiler der kulturellen Szene des Odenwalds geworden. So zieht die Musiknacht regelmäßig internationale Größen unterschiedlicher Musikstile an – von Jazz bis Klassik und von Blues bis Rock.

Unser Programm:
18 Uhr Synagoge – Duo Sonorissima (Harfe und Sopran) spielen Ravel, Schubert,Debussy, Faure, Bernstein und R. Strauss
19 Uhr Synagoge – TrioW (Saxophon, Flöte, Klavier) spielen Vivaldi, Scott, Foote, Schostakowitsch und Glass
20 Uhr Schenkenkeller – Antonii Baryshevskyi (Klavier) spielt Schumann (Fantasie op. 17)
21 Uhr Odenwaldmuseum – Ensemble Tedesco (Violine, Viola, Violoncello) spielt Beethoven (Streichquartett e-moll op.59 Nr.2)
22 Uhr Stadtkirche – Kurpfalzphilharmonie mit David und Janis Marquard spielen Brahms (Doppelkonzert a-moll op.102)
23 Uhr Altes Rathaus – Trio Bermice (Oboe, Klarinette, Fagott) spielen Mozart, Ibert, Cervantes und Gershwin

11Jun/18

Nebel

Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken,
Durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.
Da zerrinnt vor dem wundernden Blick der Nebel des Wahnes,
Und die Gebilde der Nacht weichen dem tagenden Licht.

Friedrich von Schiller

10Jun/18

Kleine Gasse

Nun leb‘ wohl, du kleine Gasse
nun ade, du stilles Dach!
Vater, Mutter sahn mir traurig
und die Liebste sah mir nach
Hier in weiter, weiter Ferne
wie’s mir nach der Heimat zieht!
Lustig singen die Gesellen
doch es ist das falsche Lied.
Andre Städtchen kommen freilich
andre Mädchen zu Gesicht, ach!
wohl sind es andre Mädchen
doch die Eine ist es nicht.
Andre Städtchen, andre Mädchen
ich da mittendrin so stumm!
Andre Städtchen, andre Mädchen
o wie gerne kehrt‘ ich um!

Albert Graf Schlippenbach