014

Mittwoch, 14. Februar 2018

 

Rosenmontag

Montag, 12. Februar 2018

 

005

Montag, 05. Februar 2018

 

004

Sonntag, 04. Februar 2018

 

So wenige Worte …

Samstag, 03. Februar 2018

 

022

Montag, 22. Januar 2018

 

Wolken fliehn wie weiße Reiher

Sonntag, 21. Januar 2018

Keine Wolke stille hält,
Wolken fliehn wie weiße Reiher;
Keinen Weg kennt ihre Welt,
Und der Wind, das ist ihr Freier.
Wind der singt von fernen Meilen,
Springt und kann die Luft nicht lassen
Einer Landstraß nachzueilen,
Menschen um den Hals zu fassen.
Und das Herz singt auf zum Reigen,
Schweigen kann nicht mehr die Brust;
Menschen werden wie die Geigen,
Geigen singen unbewußt.

Max Dauthendey

 

Wilder, wie Sturm

Mittwoch, 03. Januar 2018

Manchmal fühlt sie: Das Leben ist gross,
Wilder, wie Ströme, die schäumen,
Wilder, wie Sturm in den Bäumen.
Und leise lässt sie die Stunden los
Und schenkt ihre Seele den Träumen.

Rainer Maria Rilke

 

Bloße Wünsche

Mittwoch, 03. Januar 2018

Jeder wünscht zum neuen Jahr!
Aber würde alles wahr,
Dann wär‘ es um die Welt,
Glaubt es, jämmerlich bestellt!
Wolltet ihr die Welt verbessern,
Bloße Wünsche tun es nie,
Spiele sind’s der Phantasie!
Wolltet ihr die Welt verbessern,
Fange jeder an bei sich,
Denn der Mittelpunkt der größern
Welt ist jeglichem sein Ich.

Heinrich Daniel Zschokke

 

Das Neue Jahr

Montag, 01. Januar 2018

Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

Hanns Freiherr von Gumppenberg

 

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